Bestand neu denken
Umbau und Modernisierung – Bestandsgebäude neu nutzbar machen
Ein Haus, das nicht mehr passt, muss selten abgerissen werden. Meist fehlt ihm nur eine Ordnung, die zum heutigen Leben passt. Wir öffnen Grundrisse, sichern tragende Bauteile, bringen die Hülle auf einen zeitgemäßen Stand und führen den Umbau so, dass Sie währenddessen weiter im Gebäude bleiben können.

Warum sich Umbau und Modernisierung im Bestand fast immer lohnen
Bestandsgebäude sind gebaute Antworten auf Fragen von früher. Kleine, getrennte Räume, enge Flure, Treppen mit steilen Stufen und Nebenräume an Stellen, die heute niemand mehr so anordnen würde. Wer solche Häuser besitzt, steht selten vor einem Substanzproblem, sondern vor einem Zuschnittproblem, und das lässt sich lösen.
Der Reiz eines Umbaus liegt darin, dass Boden, Lage, Erschließung und ein großer Teil der Substanz bereits vorhanden sind. Was fehlt, ist die Neuordnung. Werden Wände versetzt, Öffnungen vergrößert und Ebenen anders zugeordnet, entsteht aus einem beengten Haus oft eine Wohnfläche, die sich deutlich großzügiger anfühlt, ohne dass ein Quadratmeter angebaut wurde.
RaBau Komplettsanierung arbeitet seit über fünfundzwanzig Jahren im Bestand, mit einem Schwerpunkt zwischen Stuttgart, Ludwigsburg, Pforzheim und Heilbronn und bundesweiter Projektabwicklung. Wir kommen zu Ihnen, sehen das Gebäude an und sagen Ihnen ehrlich, welche Veränderung die Substanz trägt und welche sich wirtschaftlich nicht rechnet.
Warum RaBau
Leistungsumfang
Was Umbau und Modernisierung bei uns umfassen
Wir betrachten Zuschnitt, Tragwerk, Hülle und Nutzung gemeinsam, weil jede dieser Ebenen die anderen beeinflusst und einzelne Eingriffe sonst gegeneinander arbeiten.

So arbeiten wir
So arbeiten wir bei Umbau und Modernisierung
Am Anfang steht nicht der Entwurf, sondern das Gebäude. Wir prüfen Wandaufbauten, Deckenspannrichtungen, Feuchtezustand und vorhandene Öffnungen, bevor über neue Grundrisse gesprochen wird. Diese Reihenfolge verhindert Entwürfe, die auf dem Papier überzeugen und beim ersten geöffneten Bauteil unbezahlbar werden.
Danach entwickeln wir Varianten. Häufig gibt es eine Lösung mit großem Eingriff in das Tragwerk und eine zweite, die mit wenigen versetzten Wänden fast dieselbe Wirkung erzielt. Wir stellen beide gegenüber, mit ihren baulichen Folgen, damit Sie entscheiden können, statt vor einer einzigen fertigen Vorgabe zu stehen.
In der Ausführung führt ein fester Ansprechpartner das Projekt bis zur Schlüsselübergabe. Über mehr als dreihundert Montageteams lassen sich Gewerke eng takten, sodass offene Bauzustände kurz bleiben. Für Dämmung, Trockenbau, Farbe und Befestigung greifen wir auf Hersteller wie Rockwool, Knauf, Caparol, Würth und Hilti zurück.
Ablauf
Der Weg von der ersten Idee bis zur Übergabe
Ein Umbau hat viele Entscheidungen, aber eine feste Reihenfolge. Sie wissen dadurch jederzeit, an welcher Stelle des Projekts Sie stehen und was als Nächstes kommt.
Wo Umbau und Modernisierung im Bestand wirklich entschieden werden
Der sichtbare Teil eines Umbaus ist der neue Grundriss. Der wirtschaftliche Teil liegt darunter. Ob eine Wand fallen kann, wie eine Last umgeleitet wird und wie die gedämmte Hülle an Anschlüssen weitergeführt wird, bestimmt Aufwand und Ergebnis stärker als jede Materialwahl an der Oberfläche.
Zwei Themen führen dabei am häufigsten zu Nachträgen und Verzögerungen. Das eine ist der Umgang mit tragenden Bauteilen, das andere die Frage, wie das Haus während der Arbeiten weiter bewohnbar bleibt. Beide lassen sich planen, wenn sie früh benannt werden.
Tragende Bauteile und der ehrliche Umgang mit Öffnungen
In vielen Bestandsgebäuden ist nicht auf den ersten Blick erkennbar, welche Wand trägt. Deckenspannrichtungen wechseln zwischen den Geschossen, spätere Umbauten haben Lasten verlagert, und Ausbauplatten verdecken den ursprünglichen Aufbau. Eine Öffnung ohne diese Klärung ist kein Risiko, das sich später abfangen lässt.
Wir arbeiten deshalb mit Tragwerksplanung zusammen, bevor der erste Schlag fällt. Auswechslungen, Unterzüge und Auflager werden bemessen und vorbereitet, das Gebäude wird während des Eingriffs abgestützt, und die neue Lastabtragung wird dokumentiert. Das kostet Vorlauf und spart im Verlauf ein Vielfaches davon.
Bauen, während das Haus bewohnt bleibt
Ein Umbau im bewohnten Zustand ist möglich, verlangt aber eine andere Planung als eine leere Baustelle. Bereiche werden nacheinander bearbeitet, Zugänge bleiben frei, Staub wird durch Schleusen und geschlossene Abschottungen zurückgehalten, und laute Arbeiten werden gebündelt statt über Wochen verteilt.
Wichtig ist dabei eine ehrliche Absprache darüber, was zumutbar ist. Wir sagen vorher, in welchem Zeitraum ein Bad nicht nutzbar sein wird, wann eine Küche ausweichen muss und welche Zugänge zeitweise entfallen. Diese Klarheit nimmt einem Umbau im bewohnten Haus den größten Teil seiner Belastung.
Worauf es ankommt
Typische Fehler bei Umbau und Modernisierung
Die folgenden Punkte begegnen uns bei Bestandsprojekten regelmäßig. Fast alle entstehen nicht auf der Baustelle, sondern in einer zu frühen Festlegung ohne ausreichende Kenntnis des Gebäudes.
Sprechen wir über Ihr Gebäude, bevor Sie Pläne zeichnen
Der Zuschnitt eines Hauses lässt sich fast immer verbessern, aber nicht jede Idee trägt die vorhandene Substanz. Wir kommen zu Ihnen, sehen uns das Gebäude an und zeigen Ihnen realistische Wege. Die Erstberatung ist kostenlos und unverbindlich.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zur Umbau und Modernisierung
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