Dach dauerhaft dicht

Dachsanierung vom Fachbetrieb – dicht, gedämmt, dauerhaft

Ein Dach besteht aus mehreren Ebenen, die nur gemeinsam funktionieren. Wir prüfen zuerst die Konstruktion, legen dann den Aufbau aus Dämmung, Luftdichtung, Unterdeckung und Eindeckung fest und führen jeden Anschluss so aus, dass er Wind, Schlagregen und Schnee standhält. Bei jedem Abschnitt bleibt das Gebäude witterungssicher.

Dachdecker erneuern die Eindeckung auf dem Dach eines eingerüsteten Wohnhauses

Wann eine Dachsanierung ansteht

Die wenigsten Dächer melden sich mit einem Wasserfleck an der Decke. Deutlich häufiger sind leise Zeichen. Einzelne verrutschte oder ausgeblühte Pfannen, brüchige Firstmörtel, dunkle Ränder an den Sparren im Spitzboden, Zugluft an der Kehle, Rost an Rinne und Halter. Kommt dazu, dass die Räume unter dem Dach im Sommer unerträglich heiß und im Winter kaum warm zu bekommen sind, ist die Dämmebene meist ebenso am Ende wie die Deckung.

Eine Dachsanierung ist deshalb selten nur ein Austausch der Ziegel. Sinnvoll ist sie dann, wenn Deckung, Unterdeckung und Dämmung gemeinsam betrachtet werden, denn das Gerüst steht ohnehin und die Deckung ist ohnehin geöffnet. Wer nur die oberste Schicht erneuert, verbaut sich für viele Jahre die Möglichkeit, die darunterliegenden Ebenen ohne erneuten Aufwand zu verbessern.

Wir sind seit über fünfundzwanzig Jahren in Bau und Sanierung tätig und arbeiten mit einem bundesweiten Netz von Montageteams. Unser Schwerpunkt liegt zwischen Stuttgart, Ludwigsburg, Pforzheim und Heilbronn. Wir kommen für die Besichtigung zu Ihnen, steigen ins Dachgeschoss und schauen von innen wie von außen, bevor wir über Aufbauten und Material sprechen.

Warum RaBau

  • Gegründet 1996, über 25 Jahre Erfahrung in Bau und Sanierung
  • Mehr als 300 Montageteams für die Projektabwicklung
  • Fester Ansprechpartner bis zur Schlüsselübergabe
  • Kostenlose und unverbindliche Erstberatung

Leistungsumfang

Was zu einer Dachsanierung gehört

Der Umfang ergibt sich aus dem Befund am Bauteil. Diese sechs Bereiche prüfen und bearbeiten wir bei einem geneigten Dach in aller Regel.

Zustandsprüfung der KonstruktionWir begutachten Sparren, Pfetten, Auflager und Fußpunkte auf Fäulnis, Insektenbefall und Verformung. Besonders die Traufbereiche und die Auflager auf der Mauerkrone sind kritisch, weil dort über Jahre eindringende Feuchte unbemerkt arbeiten kann. Erst der Befund entscheidet über Ertüchtigung oder Austausch.DämmebeneJe nach Konstruktion und Ausbauzustand kommen Dämmung auf, zwischen oder unter den Sparren infrage, häufig als Kombination. Wir legen die Schichtdicken so fest, dass die Sparrenhöhe nicht zur Schwachstelle wird und Wärmebrücken an Traufe, First und Ortgang vermieden werden.Luftdichtung und UnterdeckungInnen begrenzt eine Dampfbrems- und Luftdichtungsebene den Feuchteeintrag, außen leitet eine Unterdeckbahn eingedrungenes Wasser sicher zur Traufe. Beide Ebenen sind nur so gut wie ihre Klebungen, Überlappungen und Durchdringungen, weshalb wir sie vor dem Verschließen kontrollieren.EindeckungTon, Beton, Schiefer oder Metall stellen unterschiedliche Anforderungen an Neigung, Lattung und Befestigung. Wir wählen die Deckung passend zur Dachneigung und zur Windlast am Standort und legen die Sturmsicherung sowie die Verklammerung nach den Vorgaben des Herstellers fest.EntwässerungRinne, Rinneisen, Fallrohr und Anschluss an die Grundleitung werden gemeinsam dimensioniert und erneuert. Wir achten auf ausreichendes Gefälle, saubere Einhängung, ausreichende Rinneneinlaufsicherung und darauf, dass ablaufendes Wasser die neue Fassade nicht wieder durchfeuchtet.Anschlüsse und EinbauteileKamin, Wandanschlüsse, Gauben, Kehlen, Dachfenster, Lüfter und Antennendurchgänge sind die Stellen, an denen Dächer versagen. Wir arbeiten sie mit den passenden Formteilen und Anschlussbahnen aus und verzichten auf Behelfslösungen mit dauerelastischer Masse.
Bauleiter, Handwerker und Eigentümerin besprechen einen Bauplan in einem entkernten Raum

So arbeiten wir

So arbeiten wir am Dach

Wir beginnen jede Dachsanierung von innen. Der Blick auf die Sparren, die Auflager und die vorhandene Dämmung sagt mehr über den Zustand aus als jede Aufnahme von der Straße. Erst danach beurteilen wir die Deckung, die Lattung und die Anschlüsse von außen. Aus beiden Befunden entsteht der Aufbau, den wir Ihnen vorschlagen, samt einer klaren Begründung, warum eine Ebene erneuert wird und eine andere bleiben kann.

Beim Material bleiben wir innerhalb geprüfter Systeme statt einzelne Produkte zu mischen. Wir arbeiten mit Aufbauten von Herstellern wie Bauder, Braas, Rockwool, VELUX und Roto sowie mit Befestigungs- und Dichtstofftechnik von Würth und Sika. Der Grund ist einfach. Eine Unterdeckbahn, ein Klebeband und ein Anschlussformteil aus demselben System sind aufeinander abgestimmt, und die Verarbeitungsvorgabe des Herstellers ist eindeutig anwendbar.

Vor dem Verschließen von Ebenen halten wir jeweils einen Kontrollpunkt ein. Luftdichtungsanschlüsse, Durchdringungen und die Ausführung an Traufe und Kehle werden angesehen und fotografisch dokumentiert, solange sie noch zugänglich sind. Nach dem Einbau der Verkleidung wäre eine Prüfung nur noch zerstörend möglich, und genau an diesen unsichtbaren Stellen entstehen die Schäden, die erst Jahre später auffallen.

Ablauf

Ablauf einer Dachsanierung

Das Vorgehen bleibt bei jedem Dach gleich, nur der Umfang der einzelnen Schritte ändert sich mit dem Befund.

1ErstberatungWir sprechen kostenlos und unverbindlich über Alter, Aufbau und Beschwerdebild Ihres Daches. Schon dabei klärt sich, ob eine Reparatur genügt oder ob eine Erneuerung der Ebenen wirtschaftlich sinnvoller ist.2Besichtigung vor OrtWir kommen zu Ihnen, prüfen die Konstruktion von innen und die Deckung von außen und erfassen Anschlüsse, Entwässerung und Durchdringungen. Auffälligkeiten an Sparrenköpfen und Traufe halten wir dabei gesondert fest.3Angebot und PlanungSie erhalten den vorgeschlagenen Dachaufbau Schicht für Schicht beschrieben, dazu Gerüst, Entsorgung der Altdeckung und den Terminrahmen. Wetterabhängige Abschnitte werden benannt, damit der Ablauf realistisch bleibt.4Ausführung in AbschnittenWir öffnen nur so viel Dachfläche, wie am selben Tag wieder witterungssicher geschlossen werden kann. Notabdeckungen liegen bereit, Baustoffe werden trocken gelagert und feuchte Bauteile nicht eingebaut.5Abnahme und ÜbergabeZum Abschluss gehen wir die Anschlüsse, die Entwässerung und die Sturmsicherung gemeinsam durch. Sie erhalten die Dokumentation der verdeckten Ebenen und die Unterlagen zu den verbauten Materialien.

Der Dachaufbau im Detail

Ein geneigtes Dach ist ein geschichtetes Bauteil, in dem jede Ebene eine eigene Aufgabe hat. Die Deckung hält den größten Teil des Wassers ab, die Unterdeckung führt das ab, was Wind und Flugschnee dennoch hineintragen, die Konterlattung schafft den Luftraum zum Abtrocknen, die Dämmung hält die Wärme und die Luftdichtungsebene innen verhindert, dass feuchte Raumluft in die Konstruktion strömt.

Fehler entstehen fast nie in der Fläche, sondern an den Rändern und Übergängen. Deshalb betrachten wir die beiden Bereiche gesondert, die in der Praxis über die Lebensdauer eines Daches entscheiden, nämlich das Zusammenspiel der Dämm- und Dichtebenen und die Ausführung der Anschlüsse und der Entwässerung.

Dämmebenen und Feuchteschutz

Wo gedämmt wird, hängt vom Zustand des Innenausbaus ab. Ist das Dachgeschoss ausgebaut und soll bewohnt bleiben, arbeiten wir meist von außen mit einer Dämmung auf den Sparren, weil dabei die Sparren selbst überdeckt werden und die Wärmebrücke entfällt. Ist die Deckung ohnehin offen und der Innenausbau erneuerungsbedürftig, kommt eine Dämmung zwischen den Sparren infrage, oft ergänzt um eine Installationsebene unter den Sparren.

Entscheidend ist in jedem Fall die Ausführung der Luftdichtungsebene. Eine Dampfbremse, deren Bahnen sauber überlappen und verklebt sind, deren Anschluss an Giebelwand, Traufe und Dachfensterrahmen ausgeführt ist und deren Durchdringungen mit passenden Manschetten gearbeitet wurden, hält die Konstruktion trocken. Fehlt dieser Anschluss auch nur an einer Stelle, strömt warme Raumluft in den Aufbau und gibt ihre Feuchte dort ab, wo sie an der kalten Seite kondensiert.

Anschlüsse, Entwässerung und Witterung

Kamin, Gaube, Kehle und Wandanschluss sind die klassischen Schadensstellen. Sie werden mit Anschlussblechen, seitlichen Kehlblechen und den zum System gehörenden Anschlussbahnen ausgeführt, nicht mit einer Fuge aus Dichtstoff. Dachfenster erhalten den vom Hersteller vorgesehenen Eindeckrahmen für die jeweilige Deckungsart, weil Ziegel, Schiefer und Flachdeckung unterschiedliche Rahmenhöhen und Anschlussformen verlangen.

Die Entwässerung gehört dazu, weil ein dichtes Dach mit einer zu klein bemessenen oder falsch geneigten Rinne trotzdem Schäden erzeugt. Für den Bauablauf gilt, dass eine offene Dachfläche immer ein Risiko ist. Wir arbeiten deshalb in überschaubaren Abschnitten, planen Öffnung und Wiederverschluss am selben Tag, halten Notabdeckungen vor und verschieben empfindliche Arbeiten wie das Verkleben von Bahnen, wenn Untergrund oder Temperatur es nicht zulassen.

Worauf es ankommt

Typische Fehler bei der Dachsanierung

Diese Punkte finden wir immer wieder, wenn wir ein Dach übernehmen, das erst vor wenigen Jahren bearbeitet wurde.

Die Deckung wird erneuert, die darunterliegende Unterdeckung und Dämmung bleiben unangetastet, obwohl das Dach ohnehin offen ist.Die Dämmung wird zwischen die Sparren gestopft, ohne dass der erforderliche Aufbau und die Anschlüsse an Traufe und Giebel geklärt sind.Die Dampfbremse wird verlegt, aber nicht dauerhaft an Wände, Fensterrahmen und Durchdringungen angeschlossen.Anschlüsse an Kamin und Wand werden mit dauerelastischer Masse abgedichtet statt mit Blechen und Anschlussbahnen ausgeführt.Die Entwässerung bleibt unverändert, obwohl die neue Dachfläche und eine gedämmte Fassade die Geometrie verändert haben.Es wird mehr Fläche geöffnet, als am selben Tag wieder geschlossen werden kann, sodass ein Regenschauer die Konstruktion durchnässt.

Lassen Sie Ihr Dach ansehen

Ob eine Reparatur genügt oder die Ebenen erneuert gehören, zeigt sich erst am Bauteil. Schildern Sie uns, was Ihnen auffällt, und wir kommen für eine Besichtigung zu Ihnen. Die Erstberatung ist kostenlos und unverbindlich, und Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Dachsanierung

Achten Sie auf verrutschte oder abplatzende Pfannen, brüchigen Mörtel an First und Grat sowie auf dunkle Ränder und weiche Stellen an den Sparren im Spitzboden. Auch starke Hitze im Sommer und Zugluft im Winter sprechen für eine erschöpfte Dämm- und Dichtebene. Eine Besichtigung von innen und außen bringt Klarheit.

Nicht zwingend, aber es ist der wirtschaftlich sinnvollste Zeitpunkt. Gerüst und geöffnete Deckung sind der größte Aufwand, und beides fällt bei einer späteren Dämmung erneut an. Ob und in welchem Umfang eine Dämmpflicht besteht, hängt vom Umfang des Eingriffs ab und sollte vorab geklärt werden.

In der Regel ja. Die Arbeiten finden überwiegend außen und im Dachgeschoss statt, sodass die unteren Etagen nutzbar bleiben. Räume direkt unter dem Dach sollten geräumt und abgehängt werden, weil Staub anfällt und die Decke zeitweise geöffnet sein kann.

Wir bauen sie zurück, trennen die Materialien und führen sie geordnet der Entsorgung zu. Bei älteren Bedachungen kann ein Verdacht auf faserhaltige Baustoffe bestehen. In diesem Fall wird vor dem Rückbau abgeklärt, welches Verfahren erforderlich ist, bevor irgendetwas bewegt wird.

Grundsätzlich ist sie ganzjährig möglich, wenn in Abschnitten gearbeitet wird. Milde und trockene Perioden sind günstiger, weil Klebeverbindungen an Bahnen einen trockenen Untergrund und passende Temperaturen brauchen. Bei Frost, Dauerregen oder starkem Wind wird nicht geöffnet, sondern verschoben.

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