Geordnet zurückbauen
Abbruch und Entkernung – sauberer Rückbau als solide Grundlage
Bevor Neues entsteht, muss Altes kontrolliert verschwinden. Abbruch und Entkernung entscheiden darüber, wie sauber, wie sicher und wie kalkulierbar der folgende Ausbau abläuft. Wir nehmen den Bestand auf, legen die Reihenfolge fest, sichern die Baustelle und trennen die anfallenden Stoffe von Anfang an.

Rückbau ist Planungsarbeit und nicht nur Kraftaufwand
Ein Gebäude zu öffnen ist einfacher, als es geordnet zu öffnen. Wer ohne Bestandsaufnahme beginnt, trifft auf Leitungen, die noch unter Spannung stehen, auf Wände, die mehr tragen als gedacht, und auf Baustoffe, die nicht in den nächsten Container gehören. Der eigentliche Aufwand bei Abbruch und Entkernung liegt deshalb vor dem ersten Werkzeugeinsatz.
Entkernung bedeutet, das Gebäude auf seine tragende Struktur zurückzuführen. Innenwände in leichter Bauweise, Bodenaufbauten, Verkleidungen, Installationen und Einbauten verschwinden, während Rohbau und Aussteifung erhalten bleiben. Abbruch geht weiter und betrifft Bauteile der Konstruktion selbst, häufig als Teilabbruch für einen Durchbruch, einen Anbau oder eine neue Erschließung.
Beide Wege verlangen eine klare Reihenfolge, einen belastbaren Umgang mit möglichen Schadstoffen und eine Baustelle, auf der niemand zu Schaden kommt. RaBau Komplettsanierung bringt über fünfundzwanzig Jahre Erfahrung in Bau und Sanierung mit und übernimmt den Rückbau so, dass die folgenden Gewerke auf einer geordneten Grundlage aufsetzen können.
Warum RaBau
Leistungsumfang
Was Abbruch und Entkernung umfassen
Welche Bausteine gebraucht werden, ergibt sich aus dem Zustand des Gebäudes und aus dem Ziel des Vorhabens.

So arbeiten wir
So gehen wir bei Abbruch und Entkernung vor
Wir beginnen mit einem Termin vor Ort. Dort sehen wir uns die Konstruktion an, öffnen bei Bedarf einzelne Stellen zur Prüfung und gleichen ab, was vorhandene Unterlagen zeigen und was tatsächlich verbaut wurde. Gerade bei älteren Gebäuden weichen beide Bilder häufig voneinander ab, und genau diese Abweichungen verursachen später die Überraschungen.
Auf dieser Grundlage entsteht ein Rückbaukonzept. Es legt fest, in welcher Reihenfolge gearbeitet wird, welche Bauteile gesichert oder abgefangen werden, welche Medien vorher abgetrennt sein müssen und wie die anfallenden Stoffe getrennt werden. Besteht ein Verdacht auf belastete Materialien, klären wir das vor Beginn und nicht während der Arbeiten.
In der Ausführung arbeiten wir von oben nach unten und von innen nach außen, mit einem festen Ansprechpartner auf der Baustelle. Die Fläche wird laufend beräumt statt erst am Ende, denn ein freier Untergrund ist die Voraussetzung für sichere Arbeit. Bundesweit stehen dafür mehr als dreihundert Montageteams zur Verfügung.
Ablauf
Der Ablauf Ihres Rückbaus
Fünf Schritte führen von der ersten Einschätzung bis zur übergabefertigen, beräumten Fläche.
Reihenfolge, Nachweise und Stofftrennung
Die Reihenfolge im Rückbau ist keine Frage der Bequemlichkeit, sondern eine Frage der Standsicherheit. Zuerst entfallen Ausbau und Installationen, dann nichttragende Trennwände, erst danach werden Bauteile berührt, die an der Lastabtragung beteiligt sind. Wer diese Ordnung umkehrt, arbeitet unter Bauteilen, deren Verhalten er nicht mehr sicher einschätzen kann.
Ebenso wichtig ist die frühe Trennung der Medien. Strom, Wasser, Gas und Heizung müssen nachweislich abgetrennt und gesichert sein, bevor jemand Wände oder Schächte öffnet. In genutzten Gebäuden gehört dazu die Abstimmung mit dem laufenden Betrieb, damit weiterhin benötigte Bereiche versorgt bleiben und die Rückbauzone klar abgegrenzt ist.
Genehmigungen und Fachgutachten
Nicht jeder Rückbau ist frei von formalen Schritten. Ob ein Vorhaben angezeigt oder genehmigt werden muss, hängt von Gebäude, Umfang und örtlichen Vorgaben ab. Auskunft gibt die zuständige Behörde vor Ort, und diese Klärung gehört an den Anfang und nicht zwischen zwei Bauabschnitte.
Ähnlich verhält es sich mit dem Verdacht auf belastete Baustoffe. Ältere Bauteile können Materialien enthalten, die nur von Fachbetrieben und in gesonderten Verfahren zurückgebaut werden dürfen. Klarheit schafft hier ausschließlich eine Untersuchung durch ein Fachgutachten. Dessen Ergebnis bestimmt Ablauf, Schutzmaßnahmen und Entsorgungsweg und wird von uns umgesetzt.
Sortenreine Trennung als Kostenfaktor
Was gemischt in den Container wandert, wird als Mischabfall behandelt und ist deutlich aufwendiger zu entsorgen als getrennt erfasstes Material. Deshalb trennen wir bereits während des Rückbaus. Holz, Metall, mineralischer Bauschutt und Gipswerkstoffe gehen getrennte Wege, Verwertbares wird als solches erfasst.
Diese Disziplin kostet auf der Baustelle etwas Zeit und spart am Ende Geld. Sie sorgt zugleich dafür, dass die Herkunft der Stoffe belegbar bleibt und Sie ordentliche Nachweise in der Hand halten. Für das Folgegewerk bedeutet eine laufend beräumte Fläche außerdem einen deutlich schnelleren und sichereren Start.
Worauf es ankommt
Typische Fehler bei Abbruch und Entkernung
Diese Punkte verursachen in der Praxis die meisten Verzögerungen, Nachträge und Gefahrensituationen.
Klären Sie den Rückbau, bevor er beginnt
Ein geordneter Rückbau entscheidet über Zeitplan und Kosten des gesamten Vorhabens. Wir kommen zu Ihnen, sehen uns den Bestand an und sagen Ihnen, welche Klärungen vorher nötig sind. Die Erstberatung ist kostenlos und unverbindlich.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zur Abbruch und Entkernung
Ratgeber
Fachbeiträge passend zur Abbruch und Entkernung
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Sprechen Sie uns an
Beschreiben Sie kurz Ihr Vorhaben. Wir melden uns zurück, sehen uns Ihr Gebäude vor Ort an und erstellen ein nachvollziehbares Angebot.