Holzbau mit System

Holzbau vom Bauunternehmen – Dachstuhl, Aufstockung und Konstruktion

Holz trägt, formt und altert in Würde. Wir planen und bauen Dachstühle, Aufstockungen und Anbauten aus Holz, vom ersten Aufmaß bis zur fertig montierten Konstruktion. Als Bauunternehmen mit über fünfundzwanzig Jahren Erfahrung kommen wir zu Ihnen, prüfen die vorhandene Substanz vor Ort und entwickeln daraus eine Lösung, die zu Ihrem Gebäude passt.

Neue Lattung und Holzkonstruktion auf dem Dachstuhl eines Wohnhauses

Warum Holzbau heute die klügere Antwort ist

Holzbau ist die älteste und zugleich modernste Art zu bauen. Wo früher Erfahrung und Augenmaß den Querschnitt bestimmten, arbeiten wir heute mit statischer Berechnung, maschineller Vorfertigung und geprüften Verbindungsmitteln. Das Material ist dasselbe geblieben, doch Genauigkeit, Geschwindigkeit und Nachvollziehbarkeit der Ausführung haben sich grundlegend verändert.

Für Sie als Eigentümer zählt vor allem das geringe Gewicht. Eine Holzkonstruktion belastet vorhandene Wände, Decken und Fundamente deutlich weniger als eine vergleichbare massive Bauweise. Genau deshalb ist Holz das Mittel der Wahl, wenn ein bestehendes Haus aufgestockt, seitlich erweitert oder mit einem neuen Dachtragwerk versehen werden soll, ohne die Statik von Grund auf neu aufzubauen.

Wir betrachten den Holzbau nie für sich allein. Ein Dachstuhl ist erst fertig, wenn Tragwerk, Dämmebene, Abdichtung und Eindeckung zusammenpassen. Eine Aufstockung ist erst gelungen, wenn Erschließung, Anschlüsse und Leitungsführung von Anfang an mitgedacht wurden. Als Komplettanbieter koordinieren wir diese Gewerke selbst, sodass Sie einen festen Ansprechpartner behalten und keine Schnittstelle ungeklärt bleibt.

Warum RaBau

  • Gegründet 1996, über 25 Jahre Erfahrung in Bau und Sanierung
  • Mehr als 300 Montageteams für die Projektabwicklung
  • Fester Ansprechpartner bis zur Schlüsselübergabe
  • Kostenlose und unverbindliche Erstberatung

Leistungsumfang

Unsere Leistungen im Holzbau

Vom einzelnen ausgetauschten Sparren bis zum vollständigen Aufbau eines zusätzlichen Geschosses decken wir die tragenden Holzarbeiten am Gebäude ab. Diese sechs Bereiche werden am häufigsten angefragt.

Dachstuhl und DachtragwerkWir errichten neue Dachstühle und erneuern bestehende Tragwerke, vom klassischen Sparrendach über das Pfettendach bis zur Kehlbalkenlage. Dabei richten wir die Konstruktion so aus, dass spätere Dämmung, Belichtung und Eindeckung ohne Zwangspunkte darauf aufbauen können.AufstockungWenn Grundstück und Baurecht keinen Anbau zulassen, wächst das Haus nach oben. Wir prüfen die vorhandene Tragfähigkeit, entwickeln ein leichtes Holztragwerk für das neue Geschoss und binden es sauber an das Bestandsmauerwerk und die vorhandene Deckenebene an.Anbau und ErweiterungWintergarten, Küchenanbau, zusätzliches Zimmer oder eine überdachte Terrasse in Holzbauweise. Wir gründen, richten das Tragwerk auf und schließen es wettergeschützt an das Bestandsgebäude an, sodass der neue Bauteil optisch und thermisch zum Haus gehört.Sanierung alter HolzkonstruktionenFeuchtigkeit, Schädlinge und Überlastung hinterlassen Spuren. Wir öffnen kritische Bereiche, beurteilen den Zustand der Hölzer und tauschen nur aus, was wirklich geschädigt ist. Fußpunkte, Auflager und Anschlüsse verstärken wir gezielt statt pauschal alles zu erneuern.Vorfertigung und MontageWandelemente, Deckenteile und Binder entstehen weitgehend vorbereitet und kommen fertig zugeschnitten auf die Baustelle. Das verkürzt die Zeit, in der Ihr Gebäude offen steht, senkt das Wetterrisiko und hält den Lärm auf dem Grundstück in engen Grenzen.Holzschutz und BauteilschutzGuter Holzschutz beginnt in der Konstruktion. Wir planen Überstände, Tropfkanten, hinterlüftete Ebenen und trockene Auflager so, dass Wasser abgeführt wird. Ergänzend arbeiten wir mit geeigneten Anstrichen und Beschichtungen dort, wo Bewitterung unvermeidbar bleibt.
Ausgebautes Dachgeschoss mit verspachtelten Trockenbauwänden und Dachflächenfenstern

So arbeiten wir

So arbeiten wir auf Ihrer Baustelle

Am Anfang steht die Substanz, nicht der Katalog. Wir kommen zu Ihnen, öffnen bei Bedarf einzelne Stellen und beurteilen, was das Gebäude tatsächlich tragen kann. Erst danach entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen über Konstruktionsart, Querschnitte und Ausbaustufe. Diese Reihenfolge verhindert Umplanungen, sobald die ersten Bauteile freigelegt sind.

Wir arbeiten mit einem festen Ansprechpartner, der Ihr Vorhaben von der Beratung bis zur Übergabe begleitet. Über unser bundesweites Netz aus mehr als dreihundert Montageteams stellen wir für jede Baustelle eine passende Mannschaft zusammen. Sie sprechen dennoch immer mit derselben Person, die den Stand kennt und Entscheidungen mit Ihnen abstimmt.

Beim Material setzen wir auf bewährte Partner und Systeme, unter anderem von Würth, Hilti, Bosch, Makita, Rockwool und Sika. Verbindungsmittel, Befestigungen und Abdichtungen stammen aus aufeinander abgestimmten Programmen, damit die Konstruktion als Ganzes funktioniert und nicht nur als Sammlung einzelner richtiger Bauteile.

Ablauf

Vom ersten Gespräch bis zur fertigen Konstruktion

Unser Ablauf ist bei jedem Holzbauprojekt gleich aufgebaut. Sie wissen dadurch jederzeit, an welcher Stelle Ihr Vorhaben gerade steht und was als Nächstes ansteht.

1ErstberatungSie schildern Ihr Vorhaben, wir ordnen es ein und sagen Ihnen offen, ob der gewünschte Weg tragfähig ist. Diese erste Beratung ist kostenlos und unverbindlich.2Besichtigung und AufmaßWir kommen zum Termin vor Ort, nehmen die vorhandene Konstruktion auf, beurteilen Auflager sowie Feuchtezustand und halten alles fest, was für die spätere Berechnung und Vorfertigung entscheidend ist.3Angebot und PlanungSie erhalten ein nachvollziehbar gegliedertes Angebot mit Leistungsumfang und Bauablauf. Parallel entstehen die Ausführungsplanung, die Abstimmung mit der Tragwerksplanung und die Liste der benötigten Bauteile.4Vorfertigung und AusführungDie Hölzer werden abgebunden, Elemente vorbereitet und termingerecht angeliefert. Auf der Baustelle richten wir auf, verbinden, sichern gegen Witterung und führen die angrenzenden Gewerke direkt im Anschluss weiter.5ÜbergabeWir gehen die fertige Konstruktion gemeinsam mit Ihnen durch, klären offene Punkte, räumen die Baustelle und übergeben die Unterlagen zu verbauten Materialien und Bauteilen.

Holzarten, Verbindungen und dauerhafter Schutz

Ein Tragwerk lebt von drei Dingen, die zusammenpassen müssen. Das Holz muss zur Belastung passen, die Verbindung muss die Kräfte sauber weitergeben, und die Konstruktion muss trocken bleiben. Fällt eines dieser drei Elemente aus, hilft die beste Ausführung an den anderen beiden nur begrenzt weiter.

Deshalb entscheiden wir diese Punkte nicht nacheinander, sondern gemeinsam. Wer erst die Querschnitte festlegt und danach überlegt, wie das Wasser vom Bauteil kommt, baut sich Schwachstellen ein, die sich später nur mit erheblichem Aufwand beheben lassen. Die folgenden beiden Abschnitte zeigen, worauf wir dabei besonders achten.

Welches Holz für welche Aufgabe

Nadelholz wie Fichte und Tanne bildet den Regelfall im tragenden Holzbau, weil es leicht, gut verfügbar und zuverlässig zu verarbeiten ist. Kiefer und Lärche kommen dort zum Einsatz, wo höhere Dichte oder bessere Widerstandsfähigkeit gegen Bewitterung gefragt ist, etwa bei Außenbauteilen und sichtbaren Fassadenelementen.

Neben dem gewachsenen Vollholz arbeiten wir mit verleimten Bauteilen wie Brettschichtholz und Konstruktionsvollholz. Diese Hölzer sind maßhaltiger, trockener und formstabiler, was gerade bei großen Spannweiten und sichtbaren Konstruktionen zählt. Welche Variante sinnvoll ist, entscheidet sich an Spannweite, Optik, Belastung und dem Aufwand für den späteren Unterhalt.

Konstruktiver Holzschutz vor chemischem Schutz

Der beste Schutz für Holz ist ein Aufbau, der Wasser gar nicht erst stehen lässt. Ausreichende Dachüberstände, geneigte Deckflächen, Tropfkanten, Abstand zum Erdreich und hinterlüftete Ebenen bewirken mehr als jeder Anstrich. Wir planen diese Details bewusst, weil sie über die gesamte Lebensdauer eines Bauteils entscheiden.

Chemischer Holzschutz bleibt sinnvoll, wo Bewitterung unvermeidlich ist oder das Bauteil schwer zugänglich liegt. Er ersetzt aber keine falsch geplante Konstruktion. Ebenso wichtig ist die Einbaufeuchte. Zu feuchtes Holz arbeitet nach, reißt und lässt Verbindungen locker werden, was sich später als knarrende Decke oder als undichter Anschluss bemerkbar macht.

Worauf es ankommt

Typische Fehler an Holzkonstruktionen

Die meisten Schäden an Holzkonstruktionen entstehen nicht durch schlechtes Material, sondern durch vermeidbare Entscheidungen in Planung und Ausführung. Diese sechs Punkte begegnen uns bei Bestandsgebäuden am häufigsten.

Die vorhandene Tragfähigkeit des Bestandes wird geschätzt statt geprüft, sodass eine Aufstockung nachträglich mit teuren Verstärkungen gerettet werden muss.Holzbauteile liegen ohne Abstand und ohne Trennlage direkt auf Beton oder Mauerwerk auf und ziehen dort dauerhaft Feuchtigkeit aus dem angrenzenden Bauteil.Dachüberstände werden aus optischen Gründen so knapp ausgeführt, dass Wand und Anschlusspunkte bei jedem Schlagregen unnötig stark belastet werden.Zu feuchtes Holz wird eingebaut und geschlossen, wodurch sich Risse, Verformungen und lockere Verbindungen erst nach der Übergabe zeigen.Die Dämm- und Dichtebene wird erst nach dem Aufrichten geplant, sodass Anschlüsse an Firste, Kehlen und Durchdringungen nur noch improvisiert gelöst werden können.Alte, geschädigte Hölzer werden pauschal komplett ersetzt, obwohl ein gezielter Austausch einzelner Bauteile technisch ausgereicht hätte.

Lassen Sie uns Ihr Holzbauprojekt gemeinsam ansehen

Ob neuer Dachstuhl, Aufstockung oder Anbau, wir kommen zu Ihnen, prüfen die vorhandene Konstruktion und sagen Ihnen ehrlich, was sinnvoll machbar ist. Die Erstberatung ist kostenlos und unverbindlich, und Sie behalten von Anfang an einen festen Ansprechpartner.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Holzbau

Möglich ist sie für viele Gebäude, aber nicht für alle. Entscheidend sind die Tragfähigkeit von Wänden und Fundamenten, die vorhandene Deckenkonstruktion und das geltende Baurecht am Ort. Wir klären diese Punkte bei der Besichtigung, bevor eine Planung entsteht.

Ein trocken gehaltener und richtig belüfteter Dachstuhl überdauert in aller Regel mehrere Generationen. Historische Tragwerke belegen das eindrucksvoll. Entscheidend ist weniger das Alter des Holzes als die Frage, ob Wasser jemals dauerhaft an ein Bauteil gelangen konnte.

Holz brennt, verhält sich im Brandfall aber sehr berechenbar. Tragende Querschnitte verkohlen an der Oberfläche und behalten ihren inneren Kern über eine bekannte Zeitspanne hinweg tragfähig. Konstruktion und Bekleidung werden entsprechend geplant, sodass die baurechtlichen Anforderungen eingehalten werden.

Förderprogramme von KfW und BAFA kommen vor allem dann in Betracht, wenn mit dem Holzbau eine energetische Verbesserung verbunden ist, etwa beim gedämmten Dachtragwerk. Die Bedingungen können sich jederzeit ändern. Wir weisen Sie auf mögliche Programme hin, die Antragstellung erfolgt über die zuständige Stelle.

Ja, wir wickeln Projekte bundesweit ab. Unser Schwerpunkt liegt im Raum zwischen Stuttgart, Ludwigsburg, Pforzheim und Heilbronn, doch über unser Netz aus Montageteams betreuen wir Bauvorhaben auch darüber hinaus. Für die Besichtigung kommen wir zu Ihnen.

Verwandte Leistungen

Das passt zu Ihrem Vorhaben

Kontakt

Sprechen Sie uns an

Beschreiben Sie kurz Ihr Vorhaben. Wir melden uns zurück, sehen uns Ihr Gebäude vor Ort an und erstellen ein nachvollziehbares Angebot.

Telefon0179 524 14 32E-Mailkontakt@rabau-komplettsanierung.deAdresseDieselstraße 19, 71665 Vaihingen an der Enz