Technik im Bestand
Gebäudetechnik modernisieren – Heizung, Sanitär und Elektro im Bestand
Heizung, Wasser, Strom und Luft bilden das Nervensystem eines Gebäudes. Wird nur ein Teil davon erneuert, entstehen Übergänge, die später Ärger machen. Wir planen die Gebäudetechnik Ihres Bestandsgebäudes als Ganzes, stimmen die Gewerke aufeinander ab und übergeben eine Anlage, die eingeregelt ist und dokumentiert bleibt.

Gebäudetechnik entscheidet darüber, wie ein Bestandsgebäude sich anfühlt
Viele Eigentümer merken erst spät, dass nicht die Oberflächen das Problem sind, sondern das, was hinter ihnen liegt. Der Estrich ist neu, die Wände sind frisch, doch das obere Bad wird nicht warm, die Leitungen rauschen, und im Sicherungskasten sitzt eine Verteilung, die für den heutigen Bedarf nie gedacht war. Genau an dieser Stelle setzt eine ehrliche Betrachtung der Gebäudetechnik an.
Anders als im Neubau ist im Bestand fast nichts frei wählbar. Schächte liegen, wo sie liegen. Decken haben eine bestimmte Stärke. Vorhandene Steigleitungen verlaufen durch Wohnungen, die weiter genutzt werden. Wer hier plant, muss zuerst verstehen, was tatsächlich verbaut ist, statt eine Idealanlage auf ein Haus zu legen, das dieser Idealanlage nie folgen kann.
RaBau Komplettsanierung arbeitet seit über fünfundzwanzig Jahren im Bestand und wickelt Projekte bundesweit ab, mit einem Schwerpunkt zwischen Stuttgart, Ludwigsburg, Pforzheim und Heilbronn. Wir kommen zu Ihnen, sehen die Anlage vor Ort an und sagen Ihnen, welche Teile der Gebäudetechnik wirklich erneuert werden müssen und welche noch tragen.
Warum RaBau
Leistungsumfang
Was wir an der Gebäudetechnik übernehmen
Wir bearbeiten die versorgenden Gewerke gemeinsam, damit Trassen, Durchbrüche und Anschlusspunkte nur einmal festgelegt werden und nicht drei Gewerke nacheinander dieselbe Wand öffnen.

So arbeiten wir
So arbeiten wir an der Gebäudetechnik
Wir beginnen nicht mit der Auswahl von Geräten, sondern mit dem Gebäude. Erst wenn klar ist, wie die Räume künftig genutzt werden, welche Wärmeabgabe möglich ist und wo Leitungen überhaupt geführt werden können, ergibt die Wahl eines Wärmeerzeugers Sinn. Diese Reihenfolge verhindert die häufigste teure Korrektur, nämlich eine Anlage, die zum Haus nicht passt.
Alle versorgenden Gewerke werden gemeinsam trassiert. Heizung, Sanitär, Elektro und Lüftung erhalten vor dem ersten Schlitz eine abgestimmte Führung, Durchbrüche werden zusammengefasst und mit dem Rohbau abgestimmt. Das schont tragende Bauteile, spart Wiederherstellungsaufwand und verhindert, dass ein Gewerk dem anderen die Trasse wegnimmt.
Wir arbeiten mit einem festen Ansprechpartner bis zur Schlüsselübergabe und greifen auf mehr als dreihundert Montageteams zurück, sodass Termine der einzelnen Gewerke eng aneinander liegen können. Materialien kommen von Herstellern, die im Bestand belastbar sind, etwa Würth, Bosch, Hilti, Makita oder Knauf für die anschließende Schließung der Öffnungen.
Ablauf
Der Ablauf von der Beratung bis zur Übergabe
Der Weg ist bei jedem Projekt gleich aufgebaut, auch wenn der Umfang sehr unterschiedlich ausfällt. Sie wissen dadurch früh, wann welche Entscheidung ansteht.
Schnittstellen, an denen Gebäudetechnik im Bestand gewonnen oder verloren wird
Die eigentliche Schwierigkeit im Bestand liegt selten im einzelnen Gerät. Sie liegt an den Rändern, dort wo ein Gewerk aufhört und das nächste anfängt. Eine gute Anlage entsteht, wenn diese Ränder vorher beschrieben sind und nicht auf der Baustelle improvisiert werden müssen.
Wir behandeln deshalb zwei Bereiche besonders sorgfältig, weil sie die spätere Zufriedenheit stärker bestimmen als jede Produktentscheidung. Der eine betrifft das Zusammenspiel mit Rohbau und Innenausbau, der andere die Inbetriebnahme.
Übergänge zu Rohbau und Innenausbau
Jede Leitung braucht Platz, jeder Durchbruch schwächt ein Bauteil, jede Schlitzung muss wieder geschlossen werden. Wenn Trassen erst festgelegt werden, nachdem der Innenausbau begonnen hat, entstehen Umwege, tiefere Abhangdecken und Vorwandkonstruktionen, die Raumhöhe und Fläche kosten.
Wir legen Führungen und Öffnungen daher fest, solange der Rohbau noch offen ist, und stimmen sie mit Trockenbau und Estrich ab. So bleiben Revisionsöffnungen an sinnvollen Stellen, Schallschutz wird nicht durch eine spätere Durchdringung entwertet und die geschlossene Oberfläche muss nicht ein zweites Mal geöffnet werden.
Einregulierung statt bloßer Inbetriebnahme
Eine Anlage, die läuft, ist noch keine Anlage, die richtig arbeitet. Ohne Abgleich der Volumenströme verteilt sich die Wärme nach dem Weg des geringsten Widerstands, einzelne Räume bleiben kühl, andere werden überversorgt, und die Regelung gleicht das dauerhaft mit erhöhtem Aufwand aus.
Deshalb gehören Abgleich, Einstellung der Heizkurve, Prüfung der Lüftungsmengen und eine verständliche Einweisung für uns zum Leistungsumfang. Die Werte werden dokumentiert, sodass bei einer späteren Änderung nachvollziehbar bleibt, worauf die Anlage eingestellt wurde.
Worauf es ankommt
Typische Fehler bei der Erneuerung der Gebäudetechnik
Die folgenden Punkte sehen wir bei Bestandsgebäuden immer wieder. Sie lassen sich fast alle vermeiden, wenn sie vor dem Baustart bedacht werden.
Lassen Sie Ihre Anlagentechnik vor Ort ansehen
Bevor Sie über Geräte entscheiden, sollte jemand die Leitungen, Schächte und Verteilungen tatsächlich gesehen haben. Wir kommen zu Ihnen, nehmen den Bestand auf und sagen Ihnen offen, welcher Umfang sinnvoll ist. Die Erstberatung ist kostenlos und unverbindlich.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zur Gebäudetechnik
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