Technik im Bestand

Gebäudetechnik modernisieren – Heizung, Sanitär und Elektro im Bestand

Heizung, Wasser, Strom und Luft bilden das Nervensystem eines Gebäudes. Wird nur ein Teil davon erneuert, entstehen Übergänge, die später Ärger machen. Wir planen die Gebäudetechnik Ihres Bestandsgebäudes als Ganzes, stimmen die Gewerke aufeinander ab und übergeben eine Anlage, die eingeregelt ist und dokumentiert bleibt.

Handwerker verlegt großformatige Bodenfliesen im Dünnbettverfahren

Gebäudetechnik entscheidet darüber, wie ein Bestandsgebäude sich anfühlt

Viele Eigentümer merken erst spät, dass nicht die Oberflächen das Problem sind, sondern das, was hinter ihnen liegt. Der Estrich ist neu, die Wände sind frisch, doch das obere Bad wird nicht warm, die Leitungen rauschen, und im Sicherungskasten sitzt eine Verteilung, die für den heutigen Bedarf nie gedacht war. Genau an dieser Stelle setzt eine ehrliche Betrachtung der Gebäudetechnik an.

Anders als im Neubau ist im Bestand fast nichts frei wählbar. Schächte liegen, wo sie liegen. Decken haben eine bestimmte Stärke. Vorhandene Steigleitungen verlaufen durch Wohnungen, die weiter genutzt werden. Wer hier plant, muss zuerst verstehen, was tatsächlich verbaut ist, statt eine Idealanlage auf ein Haus zu legen, das dieser Idealanlage nie folgen kann.

RaBau Komplettsanierung arbeitet seit über fünfundzwanzig Jahren im Bestand und wickelt Projekte bundesweit ab, mit einem Schwerpunkt zwischen Stuttgart, Ludwigsburg, Pforzheim und Heilbronn. Wir kommen zu Ihnen, sehen die Anlage vor Ort an und sagen Ihnen, welche Teile der Gebäudetechnik wirklich erneuert werden müssen und welche noch tragen.

Warum RaBau

  • Gegründet 1996, über 25 Jahre Erfahrung in Bau und Sanierung
  • Mehr als 300 Montageteams für die Projektabwicklung
  • Fester Ansprechpartner bis zur Schlüsselübergabe
  • Kostenlose und unverbindliche Erstberatung

Leistungsumfang

Was wir an der Gebäudetechnik übernehmen

Wir bearbeiten die versorgenden Gewerke gemeinsam, damit Trassen, Durchbrüche und Anschlusspunkte nur einmal festgelegt werden und nicht drei Gewerke nacheinander dieselbe Wand öffnen.

Bestandsaufnahme der AnlagentechnikWir erfassen Wärmeerzeuger, Verteilung, Leitungswege, Zählerplätze und Schächte, prüfen Zustand und Restnutzen der Bauteile und halten fest, was sich weiterverwenden lässt. Daraus entsteht eine belastbare Grundlage für alle weiteren Entscheidungen und für die Reihenfolge der Arbeiten.HeizungserneuerungAustausch des Wärmeerzeugers, Anpassung von Verteilung und Heizflächen, neue Anbindeleitungen und ein hydraulischer Abgleich, damit die Wärme dort ankommt, wo sie gebraucht wird, und nicht nur in den nächstgelegenen Räumen.Sanitärstränge und VerteilungErneuerung von Steigsträngen, Verteilern und Anbindungen für Trinkwasser und Abwasser, dazu Dämmung, Schallentkopplung gegenüber angrenzenden Räumen und Zugänglichkeit über Revisionsöffnungen an Stellen, die auch später ohne Zerstörung der Oberfläche erreichbar bleiben.ElektroinstallationNeue Zählerplätze, Unterverteilungen, Leitungswege und Schutzeinrichtungen, dazu die Ausstattung der Räume mit Steckdosen, Schaltstellen und Datenleitungen nach dem tatsächlichen Nutzungsplan statt nach dem alten Bestand, ergänzt um Reserven für spätere Erweiterungen.Lüftung und FeuchteschutzPlanung und Einbau von Abluftanlagen oder von Zu und Abluft mit Wärmerückgewinnung, Führung der Kanäle in vorhandenen Schächten und Abstimmung mit der gedämmten Hülle, damit anfallende Feuchte kontrolliert abgeführt wird und Bauteile trocken bleiben.Abnahme und EinregulierungDichtheits und Funktionsprüfungen, Spülen der Leitungen, Inbetriebnahme und Einstellung der Regelung, dazu eine verständliche Einweisung der Nutzer und eine Dokumentation der Leitungswege, die auch in vielen Jahren beim nächsten Eingriff noch weiterhilft.
Bauleiter, Handwerker und Eigentümerin besprechen einen Bauplan in einem entkernten Raum

So arbeiten wir

So arbeiten wir an der Gebäudetechnik

Wir beginnen nicht mit der Auswahl von Geräten, sondern mit dem Gebäude. Erst wenn klar ist, wie die Räume künftig genutzt werden, welche Wärmeabgabe möglich ist und wo Leitungen überhaupt geführt werden können, ergibt die Wahl eines Wärmeerzeugers Sinn. Diese Reihenfolge verhindert die häufigste teure Korrektur, nämlich eine Anlage, die zum Haus nicht passt.

Alle versorgenden Gewerke werden gemeinsam trassiert. Heizung, Sanitär, Elektro und Lüftung erhalten vor dem ersten Schlitz eine abgestimmte Führung, Durchbrüche werden zusammengefasst und mit dem Rohbau abgestimmt. Das schont tragende Bauteile, spart Wiederherstellungsaufwand und verhindert, dass ein Gewerk dem anderen die Trasse wegnimmt.

Wir arbeiten mit einem festen Ansprechpartner bis zur Schlüsselübergabe und greifen auf mehr als dreihundert Montageteams zurück, sodass Termine der einzelnen Gewerke eng aneinander liegen können. Materialien kommen von Herstellern, die im Bestand belastbar sind, etwa Würth, Bosch, Hilti, Makita oder Knauf für die anschließende Schließung der Öffnungen.

Ablauf

Der Ablauf von der Beratung bis zur Übergabe

Der Weg ist bei jedem Projekt gleich aufgebaut, auch wenn der Umfang sehr unterschiedlich ausfällt. Sie wissen dadurch früh, wann welche Entscheidung ansteht.

1ErstberatungKostenlos und unverbindlich klären wir Ihr Ziel, den Zustand der Anlage und die Frage, ob eine Teilerneuerung genügt oder eine vollständige Erneuerung der Gebäudetechnik sinnvoller ist.2Besichtigung vor OrtWir sehen Heizraum, Zählerplatz, Schächte und Leitungswege an, öffnen bei Bedarf einzelne Stellen und halten fest, welche Bauteile erhalten bleiben können und welche ersetzt werden müssen.3Angebot und PlanungSie erhalten eine nachvollziehbare Leistungsbeschreibung mit Trassenführung, Gerätekonzept und Schnittstellen zu Rohbau und Innenausbau. Der Bauablauf wird auf Ihre Nutzung des Gebäudes abgestimmt.4AusführungDurchbrüche, Trassen, Montage und Anschluss folgen der geplanten Reihenfolge. Wir halten die Baustelle staubarm, sichern Wasser und Strom für genutzte Bereiche und dokumentieren Leitungen vor dem Verschließen.5ÜbergabeNach Prüfung, Spülung und Einregulierung übergeben wir die Anlage mit Einweisung und Unterlagen. Sie wissen danach, wo welche Leitung liegt und wie die Regelung eingestellt ist.

Schnittstellen, an denen Gebäudetechnik im Bestand gewonnen oder verloren wird

Die eigentliche Schwierigkeit im Bestand liegt selten im einzelnen Gerät. Sie liegt an den Rändern, dort wo ein Gewerk aufhört und das nächste anfängt. Eine gute Anlage entsteht, wenn diese Ränder vorher beschrieben sind und nicht auf der Baustelle improvisiert werden müssen.

Wir behandeln deshalb zwei Bereiche besonders sorgfältig, weil sie die spätere Zufriedenheit stärker bestimmen als jede Produktentscheidung. Der eine betrifft das Zusammenspiel mit Rohbau und Innenausbau, der andere die Inbetriebnahme.

Übergänge zu Rohbau und Innenausbau

Jede Leitung braucht Platz, jeder Durchbruch schwächt ein Bauteil, jede Schlitzung muss wieder geschlossen werden. Wenn Trassen erst festgelegt werden, nachdem der Innenausbau begonnen hat, entstehen Umwege, tiefere Abhangdecken und Vorwandkonstruktionen, die Raumhöhe und Fläche kosten.

Wir legen Führungen und Öffnungen daher fest, solange der Rohbau noch offen ist, und stimmen sie mit Trockenbau und Estrich ab. So bleiben Revisionsöffnungen an sinnvollen Stellen, Schallschutz wird nicht durch eine spätere Durchdringung entwertet und die geschlossene Oberfläche muss nicht ein zweites Mal geöffnet werden.

Einregulierung statt bloßer Inbetriebnahme

Eine Anlage, die läuft, ist noch keine Anlage, die richtig arbeitet. Ohne Abgleich der Volumenströme verteilt sich die Wärme nach dem Weg des geringsten Widerstands, einzelne Räume bleiben kühl, andere werden überversorgt, und die Regelung gleicht das dauerhaft mit erhöhtem Aufwand aus.

Deshalb gehören Abgleich, Einstellung der Heizkurve, Prüfung der Lüftungsmengen und eine verständliche Einweisung für uns zum Leistungsumfang. Die Werte werden dokumentiert, sodass bei einer späteren Änderung nachvollziehbar bleibt, worauf die Anlage eingestellt wurde.

Worauf es ankommt

Typische Fehler bei der Erneuerung der Gebäudetechnik

Die folgenden Punkte sehen wir bei Bestandsgebäuden immer wieder. Sie lassen sich fast alle vermeiden, wenn sie vor dem Baustart bedacht werden.

Der Wärmeerzeuger wird ausgetauscht, ohne die Heizflächen und die Verteilung an die neue Betriebsweise anzupassen.Sanitärstränge werden nur abschnittsweise erneuert, sodass alte und neue Werkstoffe unglücklich aufeinandertreffen und Revisionsstellen fehlen.Die Elektroinstallation folgt dem alten Bestand statt dem künftigen Nutzungsplan, wodurch später sichtbare Nachrüstungen entstehen.Die Hülle wird dicht gedämmt, ohne dass ein Lüftungskonzept den entstehenden Feuchteanfall zuverlässig abführt.Trassen und Durchbrüche werden erst festgelegt, wenn der Innenausbau bereits begonnen hat, was Raumhöhe und Zeit kostet.Die Anlage wird in Betrieb genommen, aber nie eingeregelt, und der Nutzer erhält keine Unterlagen über Leitungswege und Einstellungen.

Lassen Sie Ihre Anlagentechnik vor Ort ansehen

Bevor Sie über Geräte entscheiden, sollte jemand die Leitungen, Schächte und Verteilungen tatsächlich gesehen haben. Wir kommen zu Ihnen, nehmen den Bestand auf und sagen Ihnen offen, welcher Umfang sinnvoll ist. Die Erstberatung ist kostenlos und unverbindlich.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Gebäudetechnik

Nein, eine Erneuerung in Abschnitten ist möglich und oft sinnvoll. Wichtig ist, dass die Abschnitte vorher gemeinsam geplant werden. Sonst passen spätere Teile nicht an das, was bereits verschlossen wurde.

In vielen Fällen ja. Wir arbeiten strangweise oder etagenweise und sichern die Versorgung der genutzten Bereiche. Kurze Unterbrechungen bei Wasser und Strom lassen sich nicht vollständig vermeiden, werden aber vorher angekündigt.

Sie werden zuerst geprüft. Wo Querschnitt und Lage passen, nutzen wir sie weiter, weil das Bauteile schont und Kosten spart. Nur wenn sie zu eng oder ungünstig geführt sind, legen wir neue Trassen an.

Programme von KfW und BAFA kommen je nach Vorhaben in Betracht. Bedingungen und Verfügbarkeit ändern sich jedoch regelmäßig. Prüfen Sie den aktuellen Stand daher immer vor der Auftragsvergabe, da eine Antragstellung häufig vor Baubeginn erfolgen muss.

Ja. Unser Schwerpunkt liegt zwischen Stuttgart, Ludwigsburg, Pforzheim und Heilbronn, wir wickeln Projekte aber bundesweit ab. Möglich wird das durch die Zusammenarbeit mit mehr als dreihundert Montageteams.

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Das passt zu Ihrem Vorhaben

Kontakt

Sprechen Sie uns an

Beschreiben Sie kurz Ihr Vorhaben. Wir melden uns zurück, sehen uns Ihr Gebäude vor Ort an und erstellen ein nachvollziehbares Angebot.

Telefon0179 524 14 32E-Mailkontakt@rabau-komplettsanierung.deAdresseDieselstraße 19, 71665 Vaihingen an der Enz